Get out of there!

0 Kommentare
Ein schöner Zusammenschnitt vermutlich aller Filme, in denen jemals die Worte "Get out of there" in jeglicher Kombination verwendet wurden!


(via F5)

Vincent will meer

0 Kommentare
Vincent ist Tourett-Syndrom-geplagt. Nach dem tot seiner Mutter möchte sein Vater, ein bekannter Lokalpolitiker, ihn in einem Heim für Menschen mit Behinderungen unterbringen. Aufgrund seiner Behinderung war die Beziehung zwischen Vincent und seinem Vater seit je her sehr schwierig. Sein Vater gibt ihm die Schuld am Tod seiner Mutter, weil diese nicht mit seiner Behinderung fertig geworden ist. Wiederwillig lässt Vincent sich in die Klinik einweisen und trifft dort auf seinen neuen Zimmergenossen Alexander, der unter einem Ordnungs- und Sauberkeitszwang leidet. Er lernt dort auch Marie kennen, ein überzeugt magersüchtiges Mädchen. Nach einem Streit mit der Chefin der Anstalt, Frau Dr. Rose, klaut Marie deren Autoschlüssel und schlägt vor, ganz spontan abzuhauen. Gesagt, getan. Auf die Gefahr hin, dass Alexander sie verpfeift, entführen die beiden ihn einfach. Nach kurzer Zeit fühlt er sich aber wohl bei ihrem kleinen Road-Trip. Da es der letzte Wunsch von Vincents Mutter (die er immer in einer Bonbondose mit sich herumträgt) war, nochmal das mehr zu sehen, fährt das Trio Richtung Italien. Dabei ist ihnen ständig Frau Dr. Rose und Vincents Vater auf den Fersen. Die beiden Versuchen die Patienten wieder einzufangen, wobei Vincents Vater vor allem daran interessiert ist, Wahlkampf schädigende Publicity zu vermeiden.

Ein gelungener Film! Ja wirklich, mir hat er gut gefallen. Ich habe mich auch in keinster Weise gelangweilt, die Story wird konsequent durcherzählt. Dadurch, dass es im Prinzip nur fünf Hauptrollen gibt, bleibt genug Zeit um auf jeden Beteiligten tiefgehender einzugehen und den Charakter jedes Einzelnen ausführlich zu beschreiben.

Es ist vermutlich schwer, einen lustigen Film über Menschen mit Behinderungen auf die Beine zu stellen, ohne dass sich irgendeine Behindertenschutzorganisation oder ähnliche Organe auf die Füße getreten fühlen. Aber ich glaube, bei diesem Film konnte man dies relativ gut vermeiden. Keiner der Betroffenen wird ins Lächerliche gezogen. Das liegt wohl auch daran, dass der Hauptdarsteller Florian David Fitz sich in dem "InteressenVerband Tic & Tourette-Syndrom e.V." engagiert und so genügend Feingefühl gegenüber den Betroffenen entwickelt hat.
Ein paar kleinere Filmfehler stechen zwar ins Auge (Alex kommt um die Ecke und hat auf einmal andere Schuhe an als vor einer Minute), aber wer will denn hier schon so ein kleinliches Würstchen sein?!

Vorsicht Spoiler

Das Ende des Films war für mich ein wenig unbefriedigend. Entweder der Film war nicht zuende gedacht oder der Zuschauer soll sich sein eigenes Ende vorstellen. Anders kann ich mir nicht erklären, dass Marie im Krankenhaus in Italien zurückgelassen wird und Alex und Vincent ohne Plan und Ziel auch in Italien bleiben.

Ein kleines Manko wäre vielleicht noch, dass Karoline Herfurth, die die magersüchtige Marie verkörpert, vom Körper her nicht so ganz magersüchtig wirkt. Okay, es ist vermutlich auch nicht das einfachste eine wirklich gute Schauspielerin zu finden, die dazu noch über eine ausgeprägte Magersucht verfügt.

Iron Man 2

0 Kommentare
Tony Stark geht es gerade nicht so rosig. Sein neues Herz bereitet ihm nach und nach immer mehr gesundheitliche Probleme und zu allem Übefluss geht ihm die Regierung und sein größter Konkurrent Justin Hammer auch noch aufs Ei. Der strotzt nämlich nur so vor Neid, da seine Firma Iron-Man-technisch so gar nichts auf die Kette bekommt. Das Militär juckt es auch nur so in den Fingern endlich mal den Kampfanzug ausprobieren zu können. Tony hat aber absolut kein Interesse daran sein Know-How über die Blechfresse weiter zu veräußern. Hinzu kommt noch ein irrer Ivan (Russen waren lange nicht mehr die Bösen, oder?), der sauer auf Tonys alten Herren ist und Rache an Tony nehmen möchte. Nachdem Ivan's jämmerlicher Versuch gescheitert ist mit russischer Amateur-Technik dem guten Tony das Licht auszuknipsen, engagiert Justin Hammer ihn, damit er ihm bei seinen Iron-Man-Plagiats-Bemühungen weiterhilft. Im Gegenzug dazu soll Ivan Vanko die Möglichkeit bekommen nochmal ne ordentliche Rache durchzuführen. Ob dies gelingt werdet ihr wohl nur im Kino erfahren!

Vorsicht, Spoiler!

Ich bin noch unentschlossen, ob Iron Man 2 ein würdiger Nachfolger des ersten Teils ist. Wer sich gerne berieseln lässt und dem tolle Actioneffekte ausreichen, wird vermutlich seinen Spaß an diesem Film haben. Obwohl das auch nicht so ganz stimmt, wenn man zuvor intensiv den Trailer konsumiert hat. Die größten Augenblicke des Films sind dort leider schon zu bestaunen. Wenn man allerdings Wert auf eine Story mit Hand und Fuß legt, ist der Kinospaß ein wenig getrübt.

Beispielsweise trägt Tony betrunken einen Kampf gegen seinen Freund "Rhody" aus, bei dem beide einen Iron-Man-Anzug tragen. Der Auslöser für diesen Kampf: Tony hat betrunken auf seiner eigenen Geburtstagsfeier mit seinem Iron-Man-Anzug randaliert. Das reicht anscheinend sowohl für Rhody als auch für Tony aus, um einen Kampf auf leben und tot zu führen. Passiert halt schonmal unter guten Freunden.

Ungefähr auf halber Länge des Films wird auf einmal S.H.I.E.L.D. (steht für Strategic Hazard Intervention, Espionage Logistics Directorate, ist eine Gruppe von Rechtschaffenden, im Film verkörpert durch Samuel L. Jackson und Scarlett Johansson) in die Story mit eingeflochten. Es wirkt, als hätte irgendjemand noch eine Rechnung mit den beiden Schauspieler offen gehabt und sie deshalb irgendwo im Film verwurstet, so wirklich storytreibend sind sie eigentlich nicht. Die ganze Sache könnte aber auch ein Vorgeschmack auf eine kommende S.H.I.E.L.D.-Verfilmung sein.

Von Realismus brauche ich vermutlich gar nicht anfangen, jedem sollte klar sein, dass dieser eher spärlich gesäht ist. Bei der Schauspielerwahl konnte ich eigentlich keine grobe Fehlentscheidung feststellen, die meisten bringen ihre Rolle glaubhaft rüber, Tonys Sprüche sind gewohnt ulkig. Ach ja, die musikalische Untermalung kommt weitestgehend von ACDC. Cool!

Ein kleiner Tipp: schaut euch den Abspann bis zum Ende an!

2001 - Odyssee im Weltraum

0 Kommentare

Was soll ich sagen. Am Ende bleibt ein dickes WTF über. Der Film ist in vier Teile aufgeteilt und in der Mitte gibt es eine Intermission.

Achtung, Text enthält Spoiler

Der erste Teil "The Dawn of Men" handelt von einer Gruppe Affenmenschen, die ihr Dasein in der Wüste fristet. Sie sammeln ein paar Beeren, beschützen ihre Wasserstelle vor anderen Affenmenschengruppen und bemühen sich nicht von Raubtieren gerissen zu werden. Als die Bande eines Morgens aufwacht, befindet sich plötzlich ein mysteriöser Monolith vor ihnen. Mit viel Radau bringt die Affenbande ihre Verwunderung zum Ausdruck und berühren den großen Stein wenig später. Hiernach erkennt einer der Affen, dass sich Knochen auch hervorragend als Waffe eignen und ab diesem Augenblick werden die Affenmenschen zu Fleischfressern und somit awesome.

Der zweite Teil "Tycho Magnetic Anomaly-1" spielt im Jahr 1999 (der Fillm wurde im Jahre 1968 gedreht). Dr. Floyd ist auf dem Weg zur Mondbasis Clavius. Er legt einen Zwischenstopp auf einer Raumstation zwischen Mond und Erde ein. Er tratscht ein Bischen mit sowjetischen Freunden. Dabei stellt sich heraus, dass bei der Mondbasis irgendetwas im Gange ist, wovon die Allgemeinheit nichts wissen soll. Auf dem Mond angekommen stellt sich heraus, dass dort auch so ein Monolith ausgebuddelt wurde, der starke elektromagnetische Energie ausstrahlt.

Im dritten Teil "Jupiter Mission 18 Months Later" fliegt eine fünfköpfige Crew Richtung Jupiter. Eigentlich könnte man fast sagen, dass die Crew sechsköpfig ist, da der Boardcomputer sprechen kann und von den anderen Crewmitgliedern als sechstes Crewmitglied angesehen wird. Drei der Kollegen aus Fleisch und Blut liegen in Tiefschlafkabinen bis sie ihre Arbeiten aufnehmen müssen. Alles verläuft nach plan bis der Boardcomputer "HAL 9000" zu menschlich agiert. Als HAL nicht mehr so ganz richtig funktioniert spielt die Crew mit dem Gedanken den Computer abzuschalten. Das geht HAL natürlich ordentlich gegen den Strich und er weiß sich nicht anders zu helfen als die komplette Crew über die Wupper zu schicken. Nur das Crewmitglied Bowman überlebt und schaltet HAL ab. Durch die Abschaltung wird ein Videopodcast ausgelöst, durch den Bowman erfährt, dass er Aufgrund des Monilithen auf dem weg zum Jupiter ist, dies war vorher nur HAL bekannt.

Der vierte Teil "Jupiter and Beyond the Infinite" legt so richtig WTF-mäßig los. Man sieht wieder einen Monolith-Brocken, der durch den Weltraum dümpelt. Keine Ahnung warum. Bowman reißt danach mit einer kleinen Weltraumgondel. Ich weiß nicht welches Zeug Bowman genommen hat, aber irgendwie scheint es zu wirken. Er sieht grelle Farben und und andere komische Sachen. Irgendwann findet er sich in einem Schlafzimmer wieder. Er sieht sich selbst wie er ca 40 Jahre älter abend isst. Hiernach sieht er sich auf dem Sterbebett liegend. Der Monolith ist auch wieder am Start und Bowman versucht ihn zu berühren. Warum auch immer fliegt Bowman jetzt als Embryo durch den Weltraum. In-fucking-credbile.

Ich fand den Film tendenziell gut. Schön zu sehen wie sich Stanley Kubrick die Zukunft im Jahre 1968 vorstellt. Er hatte sogar schon an Video-Skypen und Tablet-PCs gedacht. Natürlich ist der Film nicht durch und durch realitätsgetreu aber man merkt, dass sich dahingehend Mühe gegeben wurde. Sehr schön nostalgisch war auch die Einrichtung der Raumschiffe, so richtig 60er-Jahre-Style.

Letztendlich bleibt doch sehr viel Raum für eigene Interpretationen. Es wird nicht klar was es denn jetzt mit diesem ominösen Monolithen auf sich hatte. War es immer der gleiche Stein? Was hatten die Menschenaffen eigentlich mit der Story am Hut?! Diese Fragen muss sich jeder wohl selbst mehr oder weniger plausibel erklären.
Sehr nervig sind die langen - ich nenne sie mal - "Wirkungspausen", in denen einfach gar nichts passiert, nur ein Raumschiff durch die Gegend schwebt oder oder ein Astronaut in Zeitlupengeschwindigkeit etwas repariert. Ach ja, zum Thema Pausen: Es war mein erster Film mit einer Intermission, habe sie aber bei der Gesamtlänge des Films von 2:24 als sehr angenehm empfunden.
Musikalisch wird der Film meist von den absoluten Klassikern der klassischen Musik begleitet. "An der schönen blauen Donau" ist da nur der Gipfel des Eisbergs.

Trailer: Machete

0 Kommentare
Quentin Tarantino und Robert Rodriguez haben vor ihrem Grindhouse Double-Feature bestehend aus "Death Proof" und "Planet Terror" ein paar Fake-Trailer eingefügt. Ein solcher Trailer zu einem fiktiven Film namens Machete lief auch vor Death Proof. Anscheinend war die Resonanz auf diesen Trailer so hoch, dass sich Rodriguez dazu entschlossen hat den Film tatsächlich zu drehen.

Beeindruckend daran finde ich, welche Hollywood-Größen er dazu überreden konnte an dem Film mitzuwirken. In dem Streifen sind unter anderem Robert De Niro, Lindsay Lohan, Steven Seagal, Michelle Rodriguez und Jessica Alba zu sehen. Danny Trejo darf auch endlich mal eine Hauptrolle spielen und kommt ein wenig aus der ewigen Bösewicht-Rolle heraus, die er sonst fast immer spielt.

Anfang September soll der Film drüben in den USA anlaufen.

Hier nun der echte Trailer:

(via F5)

LEGO-Stop-Motion: Star Wars in 2 Minuten

0 Kommentare
Bei dem Post über Family Guy - Blue Harvest war ich zu faul die Story von Star Wars zu beschreiben. Die Leser, bei denen deshalb eine gewaltige Bildungslücke klafft, können sich mit Hilfe des folgenden Videos einen 2-minütigen Crashkurs in Sachen Star Wars abholen.
Irgendwie scheint sich LEGO ja ganz besonders gut zur Umsetzung der Star-Wars-Saga zu eignen, was die große Anzahl an LEGO-Star-Wars-Videospielen beweist.


(via Gizmodo)

Barney ist der Riddler

0 Kommentare
Keine so ganz akutelle, aber gerade wiedergefundene Postermontage. Neil Patrick Harris könnte ich mir in der Rolle des Riddlers eigentlich ganz gut vorstellen. Vermutlich würde ich in ihm aber nur den Barney sehen. Durch die so gewonnene Über-Awesomeness könnte ich ihn deshalb nicht neutral beurteilen.

Trailer: Die Beschissenheit der Dinge

0 Kommentare
Oh ja, der Titel klingt in der Tat äußerst vielversprechend. Ich hörte es gehe um nackt Fahrrad fahren und das aufstellen eines Weltrekords im Dauerbiertrinken. Zwei mich brennend interessierende Themengebiete.
Von den Frisuren her ist der Film auch genau mein Ding, es mangelt nicht an fiesen Scheiteln. Produktionsland ist die Blockbustergeburtsstätte Belgien. Anbei ein kleiner Vorgeschmack.

Nacktradrennen:

Saufwettbewerb:

Offizieller Trailer:

Family Guy - Blue Harvest

0 Kommentare
Die Familie Griffin hockt wie gewöhnlich vor der Glotze als der Strom ausfällt. Spontan fängt Peter an die Geschichte von Star Wars zu erzählen. Die Story von Star Wars muss ich ja wohl echt nicht beschreiben.

In den Hauptrollen:

  • Luke Skywalker: Chris
  • Darth Vader: Stewie
  • Han Solo: Peter
  • Lois: Prinzessin Leia
  • Obi-Wan Kenobi: Herbert
  • Chewbacca: Brian
  • C-3PO: Quagmire
  • R2D2: Cleveland
  • Abwasserwurm: Meg

Die DVD ist weder eine normale Family-Guy-Folge noch ein kompletter Film. Es ist eine 45 Minuten lange Mischung aus beidem. Die Gags auf der gesamten DVD können nur äußerst selten mit denen aus normalen Family-Guy-Folgen mithalten. Man hätte wirklich mehr aus diesem vermutlich teuren Franchise machen können.

You Kill Me

0 Kommentare
Frank ist Auftragskiller für eine polnischstämmige Mafiabande in Chicago. Als er wegen seines Alkoholproblems den Auftrag vermasselt einen konkurrierenden Mafiaboss zu töten, schickt sein Chef ihn nach San Francisco damit er dort sein Leben wieder in den Griff bekommt und die anonymen Alkoholiker besucht. Sein Betreuer von der Mafia in San Francisco besorgt ihm zudem einen vorübergehenden Job bei einem Bestatter. Auf einer Beerdigung lernt er Laurel kennen, bei den beiden bahnt sich etwas an. Selbst nachdem sie erfahren hat, dass Frank ein Auftragskiller ist, verliert sie nicht das Interesse an ihm. Wenn Frank in schwierige Situationen kommt oder auf einer Feier dazu gedrängt wird ein Gläschen zu trinken, hat er immer wieder mit Rückfällen zu kämpfen. Drüben in Chicago wird derweil die Situation für Franks Mafiafamilie immer prekärer und es steht nicht fest ob er rechtzeitig zurück nach Chicago kommen wird um seinen Job wieder aufzunehmen.

Für mich war der Film zu viel Liebesgedusel und zu wenig Mafia. Der Film nahm erst zum Ende hin ein wenig Fahrt auf. Vorher hatte ich immer so das Gefühl, dass fast alles was passiert sowohl für mich als auch für die Protagonisten mehr oder weniger belanglos ist. Es werden irgendwie kaum Emotionen gezeigt. Das mag natürlich zu einem nicht unerheblichen Teil an dem Charakter von Frank liegen, der eben sehr introvertiert ist, mich stört es jedenfalls trotzdem. Ein weiterer Kritikpunkt ist meines erachtens, dass die Handlungsstränge in Chicago und San Francisco zu wenig miteinander verknüpft sind. Die Haupthandlung dreht sich eindeutig um Frank, da macht es für mich wenig Sinn so viel Filmzeit darauf zu verwenden, wie es seinen Jungs in Chicago so ergeht. Es sind eindeutig zu viele Längen vorhanden, in denen einfach nichts relevantes passiert und ich mich angefangen habe zu langweilen. Ein paar Punkte kann der Film aber durch seinen unterschwelligen schwarzen Humor wieder gut machen.

Ich weiß, bisher sind die positiven Kritiken hier eher zu kurz gekommen, aber in letzter Zeit gab es eben keinen Film, der mich wirklich vom Hocker gerissen hätte.